Volker Bartsch, "Berliner Himmel" (2013), 29,5 x 32,8 cm, Farbradierung, Foto: Annett Klingner

Volker Bartsch
"Zwischen Ausgedientem, Neuem und Gentrifizierung"
Bilder, Skulptur, Installationen


Ausstellungsdauer: 08.02. bis 08.03.2015

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zu den Exponaten

Presseecho auf diese Ausstellung:

Potsdamer Neueste Nachrichten 07.02.2015




Volker Bartsch


am 13. März 1953 geboren
ab 1973 Studium Bildhauerei an der Berliner Hochschule der Künste


 
 
1976 Sechsmonatiger Motorradtrip durch Nordafrika; in Tanger und Marrakesch Bronzeguss-Studien mit Lehmschmelzöfen
1977 Erste Bronzegussexperimente mit dem Keramikausschmelzverfahren (gemeinsam mit dem amerikanischen Künstler Baird Cornell)
1978 Aufbau einer eigenen Bronzegießerei
1979 Ernennung zum Meisterschüler
1979/80 Studienaufenthalt in Südportugal, erste künstlerische Beschäftigung mit Natursteinstrukturen
1980-82 Wohnsitz in der Toskana, verstärkte Verwendung von Bronze, Skulpturenexperimente, Begegnung mit Max Bill, der Bartsch zur Reduktion rät
1984 Die Bewegung und der Tanz werden intensive Subjekte der Untersuchung; Verwendung von Aluminium
1985-87 Künstlerische Gestaltung des Ammonitenbrunnens auf dem Elefantentorplatz in Berlin (Idee: Pit Achatzki und Rolf Backmann (Architekten)<
1987 Einweihung der Brunnenanlage durch Queen Elizabeth II.; Auseinandersetzung mit Granitformationen beginnt und in der Folge zahlreiche Skulpturen damit
1988 Kaiserring-Stipendium der Stadt Goslar; Annäherung an den Mythos "Tor"
1990
Kunstpreis der Darmstädter Sezession, mehrmonatiger Studienaufenthalt in Ägypten
1992/93 Um den einzigartigen Charakter der Bronze stärker betonen, werden Skulpturen geschweißt.
1994-96 Ausbau eines Vierseit-Bauernhofes in Wildenbruch bei Potsdam zum Atelier- und Wohngebäude mit Skulpturengarten
2000 Experimente mit Chemikalien auf atypischen Druckstöcken; die Radierungen gewinnen einen reliefartigen Charakter
2001 Die philosophische Durchdringung des Begriffes "Raum"
2002 Konfrontation mit traditionellen Tuschetechniken in Japan und in der Folge Adaption für das eigene Werk
2003-05 Experimente mit Druckstöcken und Chemikalien; Studium der Renaissance-Maltechniken
2006/07 Herstellung der bislang größten und komplexesten Bronzeskulptur Europas, dem 12 x 9 x 8 m großen Werk "Perspektiven" vor der Freien Universität in Berlin-Dahlem
2008/09 Beschäftigung in Plastik und Malerei mit den "7 Todsünden"; Verlegung des Wohnsitzes nach Rom
2009-11 Arbeit am Komplex "Fluch der Schönheit – Von Botox-Horror bis Silikon-Desaster"
2012-13 Bearbeitung des Themas "Berliner Clubszene – die härteste der Welt?"
2013/14 Verlegung des Wohnsitzes nach London; Arbeit am Themenkomplex "Berlin zwischen Moderne und Gentrifizierung" (Malerei, Grafik, Skulptur)



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Volker Bartsch

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