Volker Bartsch: Alles geritzt

Druckgrafik aus vier Jahrzehnten
Ausstellungsdauer: 1.10. bis 29.10.2017


„Volker Bartsch experimentiert mit der Dichte der
Kunst, die sich hinter den Grafiken befindet. Eine Dichte,
die für Konstanz und Variation, vor allem aber für einen
genialen Ideenreichtum im künstlerischen Gesamtwerk steht.“
Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museum,
im Katalog zur Ausstellung


Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der in der Galerie zu erhalten ist.

Die Entstehung der Car Prints von Volker Bartsch ist in diesem Video zu sehen.

Artikel zur Ausstellung in den Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN)

Volker Bartsch, „Die unerträgliche Leichtigkeit
des Seins“, 2016, Holzschnitt, Ex. 3/3

zu den Exponaten



Volker Bartsch

1953 geboren in Goslar
1970 Beginn einer kaufmännischen Lehre
ab 1973 Studium für Bildhauerei an der Berliner Hochschule der Künste bei Hans Nagel, Joseph H. Lonas und Lothar Fischer
1976 sechsmonatiger Motorradtrip durch Nordafrika; in Tanger und Marrakesch Bronzeguss-Studien mit Lehmschmelzöfen
1977 Erste Bronzegussexperimente mit dem Keramikausschmelzverfahren
1978 Aufbau einer eigenen Bronzegießerei
1979 Ernennung zum Meisterschüler
1979/80 Studienaufenthalt in Südportugal, dort erste künstlerische Beschäftigung mit Natursteinstrukturen
1980-1982 Wohnsitz in der Toskana
1984 Atelier in der ehemaligen Urbin-Fabrik am Nonnendamm (Berlin-Charlottenburg)
1985 Gestaltung des Ammonitenbrunnens auf dem Elefantentorplatz Berlin, Einweihung durch Elisabeth II.
1988 Kaiserring-Stipendium der Stadt Goslar
1990 Kunstpreis der Darmstädter Sezession
1994 - 1996    Ausbau eines Vierseit-Bauernhofes in Wildenbruch bei Potsdam zum Atelier- und Wohngelände mit Skulpturengarten
2000 Kauf einer Krause-Druckmaschine von 1880
2002 Konfrontation mit traditionellen Tuschetechniken in Japan
2003 - 2005 umfangreiche Experimente mit Druckstöcken und Chemikalien, Aufenthalte in Italien
2006/2007 Konzeption und Herstellung der bislang größten und komplexesten Bronzeskulptur Europas, dem 12 x 9 x 8 m großen Werk "Perspektiven" vor dem Henry-Ford-Bau in Berlin-Dahlem.
2008-2009 vorübergehende Verlegung des Wohnsitzes nach Rom
2010-2011 Malerische, skulpturale und grafische Arbeit am Komplex "Fluch der Schönheit"
2012-2013 Verlegung des Berliner Ateliers in den "Kater Holzig"
2013-2014 Verlegung des Arbeits- und Lebensmittelpunktes nach London
2015 Entwicklung eines speziellen Prägedruckverfahrens zur dreidimensionalen Darstellung von Farbradierungen
2016 Bezug eines neuen Ateliers im Holzmarkt Berlin
2017 Car Paintings und Car Prints zur Sicherung einzigartiger Spurend in Bildern

Weitere Angaben zur Vita auf www.volker-bartsch.de sowie im Katalog.



Exponate: (Auswahl)